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RULE – Regelwissen und Regellernen
in biologischen Systemen

Regelwissen und Regellernen in biologischen Systemen - abgeschlossen

Das Vorhaben, an dem Vertreter der Neurowissenschaften, der Biowissenschaften, der Linguistik und Psychologie zusammengewirkt haben, hat sich über einen Zeitraum von drei Jahren in vergleichenden Analysen mit den Mechanismen der Erkennung von Regelhaftigkeiten sowie der Repräsentation und Speicherung von Regelwissen bei Mensch und Tier befasst. Durch die Verbindung von Aspekten unterschiedlicher Forschungsfelder, die im normalwissenschaftlichen Betrieb nur selten zusammengebracht werden, hat die Arbeitsgruppe eine neue Sicht auf den Zusammenhang zwischen Gehirn und Verhalten eröffnet. Der unter dem Titel »Learning. Rule Extraction and Representation« 1999 beim Walter de Gruyter Verlag erschienene Forschungsbericht beschreibt die biologisch determinierten Regeln, die menschlichem und tierischem Verhalten – es wurden Vögel, Bienen und Ameisen studiert  – zugrunde liegen, in zwei Verhaltensdomänen: der Verarbeitung sequentieller Information sowie der Verarbeitung räumlicher Informationen unter Einschluss der Navigation im Raum.

 

Laufzeit

1995 bis 1998

 

Ansprechpartner

Dr.Wolf-Hagen Krauth, Wissenschaftsdirektor
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Jägerstraße 22/23
10117 Berlin
Tel.: 0 30/20 37 06 05
Fax: 0 30/20 37 04 44